Unsere Austellungen

Das Museum des Farben hat vier Ausstellungen in zwei Jahren erstellt.
Alle waren nach drei Themen geordnet: dem Farblabor, den Farben Berlins und einem monochromen Raum.


Pilot-Show: das Rot
Vom 29. Januar bis 5. Februar 2017

Diese Ausstellung sollte das Projekt des Museums der Farben präsentieren.

Das Farblabor zeigte, wie wir Farben wahrnehmen, herstellen, verwenden, ordnen und schätzen. Der farbige Teil von Berlin hob die Vielfalt der natürlichen, funktionalen, symbolischen, kulturellen und künstlerischen Farben in der Stadt hervor. Der monochrome Raum – der die Vielfalt der kulturellen Referenzen zeigen soll, die mit der gleichen Farbe verbunden sind – war für diese erste Ausgabe rot.

500 Besucher besuchten die Ausstellung in einer Woche, was für uns ein großer Erfolg war.

Die Wahrnehmung von Farben
17. bis 25. Juni 2017

Das Farblabor konzentrierte sich auf die Farbwahrnehmung: vom Auge bis zum Gehirn, einschließlich einer kulturellen Perspektive bei der Interpretation von Farben. Die Ausstellung beantwortete Fragen wie: Was ist Farbblindheit? Wie kann man Farbe mit allen Sinnen wahrnehmen?

Die Annäherung an die Wahrnehmung von Farben aus kultureller Sicht ermöglichte es, eine Brücke zu den kulturellen Farben Berlins zu schlagen, einer kosmopolitischen Metropole, die von den unterschiedlichsten Einflüssen lebt.

Von Kobaltblau bis Kleinblau wird der monochrome Raum Sie mit den vielen Blautönen und ihren Anwendungen und Bedeutungen bekannt machen.

Larissa Noury, deren Werke in der Ausstellung präsentiert wurden, veranstaltete am 19. Juni am Institut Français in Berlin eine Konferenz zum Thema „Farbe in Kunst und Architektur“.

Vier körperbemalte Personen aus organischen und geometrischen Formen von Juliana Volberding bewegten sich in der Galerie. Die Eleganz von Larissa Noury ​​in ihrem Kleid aus 17m Stoff überraschte die Besucher. Die Besucher teilten ihre Eindrücke mit einem köstlichen Buffet von Ariana Magand.

Einige der ausgestellten Stücke haben die Aufmerksamkeit unserer Besucher besonders erregt. Der Accelerator 2.0 von Nika Fontaine ermöglichte das Eintauchen in eine Welt aus Licht und Glitzer, alles vor dem Hintergrund atmosphärischer Musik. Die taktilen Farben von Larissa Nourys Gemälden haben auch unser Publikum erobert; sie spendete auch ein taktiles Gemälde an das Farbenmuseum! Ein großes Dankeschön an sie!

Das Gansspiel, das der Chronologie der blauen Farbe folgt, schlug einen spielerischen Ansatz zum Lernen vor. Für unsere geduldigsten Besucher war das Spiel der Rekonstruktion von Augenpaaren eine originelle Herausforderung!

Die Ausstellung brachte in einer Woche 400 Menschen zusammen.


Die Farben in/aus der Natur
18. bis 26. November 2017

Das Color Lab hat sich mit der Produktion von Farben vom Rohprodukt bis zum fertigen Produkt beschäftigt.

Die Farben von Berlin haben uns in die (Wieder-) Entdeckung der Grünflächen der Stadt, eines integralen Bestandteils ihrer Geschichte und ihrer Umwelt, gestürzt.

La Salle Couleur hat die Symbole und Bedeutungen von Grün durch seine Verbindungen mit der Natur, der Politik, aber auch mit Unternehmen und ihren Herausforderungen untersucht, insbesondere durch das Konzept des Greenwashing.

In dieser Ausstellung wurden Werke von Claude Lampe, Juliana Volberding und Grzegorz Gilewicz sowie Installationen von Loïc Windels, Laure Oberli und Frédérique de Rauglaudre gezeigt.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Green Resistance, das sich aus Schülern der Landschaftsschule von Versailles zusammensetzte.

Ein Projekt wurde mit einer 5. Klasse (gleichwertig CM2) der Europäischen Judith-Kerr-Grundschule in Berlin-Schmargendorf eingerichtet. Zum Thema der natürlichen Farben Berlins schaffen die Studierenden ein Kunstwerk, das in der Ausstellung präsentiert wird.

350 Besucher trotzen dem kalten und schlechten Wetter im November, um unsere Begeisterung zu teilen und sich zu entspannen.


Farben in (Un)Ordnung
7. bis 22. April 2018

Nach dem Vorbild der vorhergehenden war die Ausstellung um drei Achsen organisiert: das Color Lab, das uns durch die verschiedenen Farbklassifizierungssysteme führte, die im Laufe der Geschichte entwickelt wurden. Bei der Verwendung von Farben wollten wir verstehen, wie sie zueinander in Beziehung stehen. Seit Jahrhunderten versuchen sowohl Wissenschaftler als auch Künstler den Farben eine logische, rationale oder ästhetische Ordnung zu geben. Heute ermöglichen viele Systeme wie RAL Farben oder Pantone den verschiedenen Intermediären eines Produktionsprozesses eine gemeinsame Referenz.

Die Berliner Farben waren mit den charakteristischen Farben der Hauptstadt versehen und machen die Stadt für ihre Bürger und ihre Kinderwagen lesbar: Berlin ist unter anderem gelb und orange. Öffentliche Verkehrsmittel, das Sortieren von Abfällen oder das Finden einer Dienstleistung oder eines Ladens sind Beispiele für die vielen Konventionen, die sich auf funktionelle Farben stützen.

Der monochrome Raum erforschte die mehrdeutigen Werte von Gelb.

Farbe der Sonne und des Lichts, das Gelb trägt positive Werte von Jugend, Leben oder Frühling. Seine hohe Sichtbarkeit gibt ihm auch den Wert der Farbprävention, was auch erklären könnte, warum es in vielen Logos und Panels zu finden ist. Seit dem Mittelalter wird diese Farbe auch verwendet, um verschiedene Arten der Diskriminierung zu markieren.

Ausstellungen werden so vielfältig sein wie die Farbpalette: Kunstwerke, Modelle, Alltagsgegenstände, Fotos, Farbmaterialien, …Künstler und Forscher Michel Albert-Vanel führte eine Konferenz über das Planetare System der Farben, die er entwickelte.

Eine Installation von Cath Carver von Color your City wurde vorgestellt. Die Ausstellung war ein voller Erfolg und begrüßte 1200 Besucher!